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Prävention / Vorsorge

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Ihr Körper ist auch ein Präzisionsgerät, dass Sie pflegen sollten!

Schon an eine Inspektion / Vorsorge gedacht?

Krebsvorsorge ist wichtig – denn nur ein frühzeitig entdeckter Krebs kann geheilt werden.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Die reguläre Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr beinhaltet die Untersuchung des Enddarmes mit dem Finger.

Die urologischen Fachgesellschaften empfehlen zusätzlich die Ultraschalluntersuchung der Prostata und die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut.

PSA (Prostata spezifisches Antigen) ist ein Eiweiß, dass in der Prostata gebildet wird und u.a. bei Prostataerkrankungen erhöht sein kann. Deshalb dient er auch als Marker für Prostatakrebs.

Die Beurteilung aller drei Untersuchungen erleichtert die Entscheidung, inwiefern weitere Untersuchungen notwendig sind. Unnötige Probenentnahmen lassen sich so vermeiden

PSA – ja oder nein?

Die PSA Wert Bestimmung wird kontrovers diskutiert und daher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Wie ist der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Diskussion?

Der PSA Wert  kann auch erhöht sein bei Entzündungen der Prostata, nach Geschlechtsverkehr, nach dem Fahrradfahren, bei Entzündungen, usw.. Daher ist die alleinige PSA Bestimmung ohne Gespräch und Untersuchung nicht sinnvoll.

Man nimmt an, dass durch jährliche Kontrolle des PSA-Wertes die Diagnose eines Prostatakrebses  um 10 Jahre vorverlegt wird. Hierzu zählen allerdings auch Karzinome, die nur sehr langsam zum Tode führen würden. Eine Therapie wäre also nicht unbedingt nötig. Erste Studien zeigen, dass durch frühzeitige Entdeckung und Therapie eines Prostatakrebses  das Risiko des Betroffenen an diesem Tumor zu sterben um 50% reduziert werden kann.

Ein Mann kann also aktiv entscheiden, ob er mit der Teilnahme an der PSA Früherkennung sein Risiko reduzieren möchte.

Auch weitere Vorsorgeuntersuchungen – wie Darm- und Hautkrebs und Check-up des Herzens- sind wichtig für Ihre Gesundheit. Wir bieten Ihnen auch die Darmkrebsvorsorge auf Blut im Stuhl –ab dem 50. Lebensjahr an!

Bei Männern in deren Familie (Vater, Großvater, Bruder) bereits Prostatakrebs aufgetreten ist sollte eine Vorsorge bereits ab dem 40. Lebensjahr stattfinden, da bei ihnen ein erhöhtes Risiko besteht.

Habe ich Nachteile durch die PSA Früherkennung?

Führt ein erhöhter PSA Wert automatisch zur Operation?

Nein, das hängt vom PSA Wert und den Begleitumständen ab. Selbst die Diagnose eines Prostatakrebses durch eine Gewebeentnahme muss nicht automatisch zu einer Operation führen, heutzutage stehen verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung.

Ist es nicht besser ich weiß nichts von dem Krebs, solange ich keine Beeinträchtigungen dadurch habe, anstatt mit dem Gefühl „ich habe Krebs“ leben zu müssen?

Je früher eine Krebserkrankung entdeckt wird, desto besser und vielfältiger sind die Behandlungsmöglichkeiten, „Bemerken“ wird man eine Krebserkrankung leider meist erst dann, wenn diese schon fortgeschritten ist. Dann ist eine Therapie wesentlich schwerer.

Die Fachgesellschaft der Deutschen Urologen (DGU) ist der Ansicht, dass der Nutzen der Früherkennung überwiegt. Eine frühe Diagnose muss nicht zur Übertherapie führen, aber eine zu späte Diagnose kann tödlich sein. 

Unser Angebot:

PSA-Test im Blut (inklusive gebundenem und freiem PSA)   35,03 €
Ultraschall der Prostata  42,55 €
Immuntest auf Blut im Stuhl 16,76 €
Blasenkrebstumormarker im Urin NMP 22 30,16 €

(Abrechnung auf Grundlage der aktuellen GebührenOrdnung für Ärzte GOÄ)

Bei Interesse sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

 



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