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Prostatakrebs

Prostatakrebs ist eine Entartung von Zellen in der Vorsteherdrüse des Mannes. Seit 2002 ist das Prostatakarzinom vor Lungen- und Dickdarmkrebs die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Im frühen Stadium bereitet der Tumor meistens keine Beschwerden. Da sich die Symptome häufig erst im fortgeschrittenen Stadium zeigen, wird der Prostatakrebs oft erst spät erkannt.

Schmerzen oder Blutbeimengungen im Urin sind keine Frühsymptome, sondern ein Zeichen dafür, dass der Tumor die Grenzen der Prostata bereits überschritten hat. Daher ist für jeden Mann ab dem 45. Lebensjahr die Vorsorgeuntersuchung beim Urologen ratsam, sofern eine familiäre Vorbelastung besteht (Vater, Bruder, Opa mit Prostatakrebs) sollte diese bereits ab dem 40. Lebensjahr erfolgen.

In Abhängigkeit vom Stadium der Erkrankung stehen mehrere Möglichkeiten zur Behandlung von Prostatakrebs zur Verfügung: Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und Hormontherapie

Bei einer Operation wird die Prostata mitsamt den Samenbläschen vollständig entfernt. Diese Behandlungsform hat in der Regel langfristig die größte Aussicht auf Erfolg. Bedingung dafür ist allerdings, dass der Tumor in einem (Wachstums-)Stadium diagnostiziert wird, in dem er noch auf die Prostata begrenzt ist und noch keine Metastasen in den benachbarten Lymphknoten gebildet hat.
An Nebenwirkungen können Impotenz und Harninkontinenz auftreten. Die Wahrscheinlichkeit von Impotenz bei radikaler Prostatektomie ist bei nicht nervschonender Operation nahezu 100%. Selbst bei nervschonender OP, die nur bei einem ausgewählten Patientenkreis vorgenommen werden kann, muss man mit einer Wahrscheinlichkeit von Impotenz (erektiler Dysfunktion) in der gleichen Größenordnung wie bei Bestrahlung rechnen.

Die Strahlentherapie wird jenen Patienten empfohlen, die keine Operation wünschen oder für die eine Operation ein zu hohes Risiko darstellt. Grundsätzlich besteht hier die Alternative zwischen einer Hochvoltbestrahlung von außen oder der Einpflanzung radioaktiver Stoffe in die Geschwulst selbst. Mögliche Folge einer Strahlentherapie ist die Impotenz.

Eine Hormontherapie wird dann notwendig, wenn der Tumor bereits Metastasen (Absiedlungen) gebildet hat. Das Wachstum vieler Prostatakarzinome wird vom männlichen Geschlechtshormon Testosteron positiv beeinflusst. Mit der Hormontherapie versucht man, diese Hormonwirkung auszuschalten: entweder durch die Entfernung der Hoden, die dann kein Testosteron mehr produzieren oder durch die Gabe von Medikamenten, die die Wirkung des Testosterons hemmen.

Die Chemotherapie kommt zum Einsatz, wenn die Hormontherapie versagt. Die Prognose ist abhängig vom Stadium der Erkrankung und vom Allgemeinzustand des Patienten.


 

Urologenpraxis
Dr. med. Maike Beuke
Dr. med. Marc Wilkens

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