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Peniskrebs

Peniskrebs ist selten. In der Bundesrepublik Deutschland erkranken jährlich 0,8 von 100.000 Männern. Es erkranken vorwiegend ältere Männer. Der Häufigkeitsgipfel der Erkrankung liegt im siebten Lebensjahrzehnt.

Die Ursachen für die Entstehung des Peniskrebses sind noch nicht geklärt. Die Beobachtung, dass bei Männern, die bereits als Neugeborene beschnitten wurden, Peniskrebs extrem selten ist, weist auf die Bedeutung einer wirksamen Intimhygiene hin. Für die Richtigkeit dieser Vermutung spricht andererseits auch die Tatsache, dass Peniskarzinome gehäuft bei Männern mit Vorhautverengung auftreten.

Wie bei den meisten Krebserkrankungen sind Frühsymptome sehr selten und uncharakteristisch, so dass sie häufig übersehen werde. Patienten mit Peniskrebs berichten häufig über einen klaren aber gelegentlich auch übel riechenden Ausfluss. Die Eichel oder die Vorhaut können angeschwollen sein oder auch Verhärtungen aufweisen. Bei ausgedehnten Tumoren, die sowohl eine blumenkohlartige Oberfläche haben als auch als Geschwür auftreten können, sind Blutungen häufig.

Die Diagnose wird durch eine Probeentnahme gestellt. Die Behandlung kann, abhängig vom Befund, sowohl als Operation als auch als Strahlentherapie bzw. kombiniert erfolgen. Die Heilungsaussichten sind umso besser, je frühzeitiger der Krebs erkannt wird.

Die Operation reicht je nach Ausdehnung des Tumors von der alleinigen Entfernung des Tumors bis hin zur Entfernung des Penis. Eine operative Entfernung der Leistenlymphdrüsen erfolgt nur bei Nachweis von Tochtergeschwulsten (Metastasen). Sind keine Lymphknotenmetastasen nachweisbar, kann im Anschluss an die Entfernung des Tumors eine prophylaktische Strahlentherapie der Lymphabflusswege erfolgen.

Ausgedehnte Tumore bzw. Tumore, die bereits in die Lymphknoten metastasiert haben, können mit einer Strahlentherapie wirksam behandelt werden.


 

Urologenpraxis
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Dr. med. Marc Wilkens

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